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Warum eine Tauchlampe besitzen?

Jeder Taucher, egal ob Neuling oder Profi, sollte eine Tauchlampe mit sich führen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man am nahegelegenen heimischen See oder im Meer tauchen geht. Eine Tauchlampe erfüllt viele sicherheitsrelevante Funktionen. Weiterhin verbessert sie auch die Qualität des Taucherlebnisses, indem sie hilft, die Farben wieder zu beleben.

Zwingend nötig sind Tauchlampen für Nachttauchgänge, aber auch am Tag können sie erforderlich werden, wenn man in größeren Tiefen oder Gewässern mit schlechter Sicht tauchen will. Dort wird es auch am heller-lichten Tag schnell dunkler, als man erwartet. In der Dunkelheit lassen sich dann wichtige Instrumente wie das Finimeter, der Tauchcomputer oder der Kompass nicht mehr ablesen und die Situation wird schnell gefährlich. Gerade bei Nachttauchgängen oder in Höhlen ist es deshalb unerlässlich, gleich mehrere Lampen mit sich zu führen. Oft werden dann eine sogenannte Hauptlampe („Primary Light“) und zusätzlich eine oder mehrere Backuplampen mitgeführt.

In Notsituationen kann eine Tauchlampe zum Lebensretter werden, da man sich mit ihr auch über größere Entfernungen auf sich aufmerksam machen und den Bedarf von Hilfe signalisieren kann. Manche Modelle bieten dazu sogar einen SOS Modus an, der dann die Lampe im entsprechenden Rhythmus aufleuchten lässt. Doch auch wenn man in keiner Notsituation ist, kann man sie dazu nutzen, um mit dem Tauch-Buddi zu kommunizieren.

Selbst an sonnigen Tagen und in klarem Wasser kann man mit einer Tauchlampe kleine schattige Bereiche wie Spalten, Löcher oder Höhlen ausleuchten, um deren Bewohner bestaunen zu können. Unterwasserfotografen führen auch immer eine Tauchlampe mit sich, um für genügend Helligkeit auf den Fotos zu sorgen. Aber auch Taucher, die die Unterwasserwelt nicht fotografieren möchten, profitieren von einem guten Modell. Je nach Tiefe verblassen die Farben, sodass die bezaubernde Unterwasserwelt eintönig und langweilig aussieht. Mit einer Tauchlampe kann man die verblassten Farben am beleuchteten Objekt wieder sehen und sich der Farbvielfalt richtig erfreuen. Schließlich taucht man ja genau deshalb.

Eine Tauchlampe ist also eine Anschaffung wert, doch gibt es viele verschiedene Ausführungen, die sich nicht zuletzt in Größe, Stärke sowie dem Preis unterscheiden. Die günstigsten Modelle gibt es schon ab 25 Euro, Modelle mit hoher Qualität und entsprechender Leistung können schon einmal mehrere Tausend Euro kosten. Allgemein kann man sagen, dass man nicht zu den günstigsten Tauchlampen greifen sollte, da diese teils erhebliche Mängel aufweisen und eine kurze Lebensdauer haben, schließlich kann die eigene Sicherheit von einer Tauchlampe maßgeblich abhängen.

Viele der bekannten Tauchausrüstungshersteller haben eine gute Auswahl an Tauchlampen im Sortiment, sodass jeder Taucher eine passende findet. Doch welche Unterschiede gibt es bei Tauchlampen und welche Kriterien sollte sie mindestens erfüllen? Darum geht es auf der Seite zu Kaufkriterien von Tauchlampen.

Volador Tauchlampe

55,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Mares Tank Tauchlampe DCT XR

649,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Anwendungsbereiche einer Tauchlampe

Wie bei jeder Anschaffung stellt sich auch vor dem Kauf einer Tauchlampe die Frage, welche Lampe eignet sich für welchen Anwendungszweck und was sind die entscheidenden Kriterien, auf die man achten sollte? Zuerst sollte man sich überlegen, für welchen Einsatzzweck eine Lampe gekauft werden soll. Dient sie nur zum Ausleuchten von Spalten und kleinen Höhlen beim Tauchen im Urlaub, reicht ein kleines Einsteigermodell (wie zum Beispiel die Volador LED) in Preislagen um die 40-300 Euro sicher vollkommen aus. Möchte man hingegen Nachts tauchen oder in größere Tiefen vordringen und ist auf die Verlässlichkeit, Qualität und Lichtstärke angewiesen, sollte man von den Einsteigermodellen lieber die Finger lassen und zu einem ausgereiften, starken Modell greifen (wie zum Beispiel die Mares DCT XR).

Oftmals lohnt sich auch die Anschaffung mehrerer verschiedener Tauchlampen für mehrere Einsatzzwecke, da es nicht immer sinnvoll ist, einen riesigen Tauchscheinwerfer mit sich zu führen. Lohnenswert für das Taucherlebnis ist dann die Anschaffung einer Tank-Tauchlampe als Hauptlampe statt einer Handlampe. Wie bereits erwähnt haben Unterwasserfotografen ebenfalls immer eine Tauchlampe bei sich, um die verblassenden Farben auszugleichen und ihre Bilder so zu verbessern. Aus dem geplanten Anwendungsbereich lassen sich dann alle weiteren Kriterien ableiten.

Taucher mit Tauchlampe